Wie wäre es mit einer neuen Idee?!



Savarin mit Beerenobst und einer Quark-Joghurt-Creme

Der Savarin ist ein französischer Klassiker, der mit Hefeteig zubereitet wird und traditionell mit einer alkoholischen Mischung getränkt wird. Wir zeigen dir hier unsere Interpretation dieses saftigen und optisch beeindruckenden Arrangements in der Sommervariante. 

Zutaten für den Hefeteig

350 g Mehl, 20 g Hefe, 1 Tasse warmes Wasser, 4 Eier, 60 g Zucker, gemahlene Vanille, 1/2 TL Salz, 150 g Butter

Zubereitung

Das  Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde bilden und darin die Hefe mit dem Wasser vermengen. Ca. 15 Minuten gehen lassen.  

Eier, Zucker, Salz und Vanille schaumig schlagen, die Butter schmelzen. Die Zutaten zum Mehl geben und mit einem Holzlöffel zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig in eine gefettete und mit Paniermehl bestreute Kranzform füllen und aufgehen lassen. 
Backzeit: 190 °C ca. 30 Minuten
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 


Zutaten zum Tränken

200 ml Weißwein, 100 ml  Wasser, Saft einer Zitrone, 2 EL Zucker
Die Zutaten mischen, aufkochen und abkühlen lassen. 

Zutaten für die Creme

200 ml Sahne, 1 P Sahnesteif, 250 g Speisequark, 150 g Naturjoghurt, 2 EL Zucker
Sahne, Zucker und Sahnesteif steif schlagen und Quark und Joghurt unterheben. 


gemischtes Beerenobst nach Wahl

Kurz vor dem Servieren die Flüssigkeit in die Kranzform gießen und den gebackenen Kranz hineinlegen, damit er die Flüssigkeit aufnehmen kann. 
Mit Obst und der Creme anrichten.  


Frühlingskekse

Du bist der Meinung, dass Spritzgebäck nur zu Weihnachten passt!?
Wir zeigen Dir, wie aus unserm Grundrezept für Spritzgebäck ( Die Hefeteig-Philosophie Seite 137) frühlingshafte Kekse werden.
  

Für eine bunte Keksmischung kannst Du z.B.  in einen Teil des Teigs Kakao oder Carob einkneten. Wir haben unseren Teig mit der Kekspresse weiterverarbeitet, das geht schnell und bietet eine bunte Formenvielfalt. Ausstechen mit kleinen Förmchen geht selbstverständlich auch. 

Nicht nur die Form erzeugt Vielfalt. Versuche es doch mal mit selbstgemachtem, aromatischem Zuckerguss. Als Färbemittel bieten sich z.B. pulverisierte Mandarinenschale für ein intensives Orange und pulverisierte Zitronenschale für ein leuchtendes  Gelb an (verwende nur  den gelben Anteil der Schale). 

Um einen grünen Zuckerguss herzustellen blanchierst du Pfefferminzblätter, mischst sie mit Zucker im Mörser und lässt die Mischung  durchtrocknen. In einer elektrischen Kaffeemühle wird der aromatisierte und gefärbte Zucker  pulverisiert und wie gewohnt zu Guss verarbeitet. Einen schönen brauen Guss gekommst du durch Zugabe von pulverisiertem Kaffee, Kakao oder Carob.  

Es ist eine wenig mehr Arbeit diesen bunten Zuckerguß herzustellen, aber es ist 100 % Natur und das Aroma ist beeindruckend. 

Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, wenn Du bereit bist konventionelle Wege zu verlassen: 

 

Kahve ist der türkische Begriff für Kaffee. Badee Kahve ist eine türkische Kaffeespezialität, die aus Kaffeebohnen, Mandeln, Pistazien, Haselnüssen, Datteln o.ä. besteht. Die pulverisierte Mischung wird normalerweise als Getränk zubereitet. 
Wir sind durch unsere Freunde Nazime und Achmet auf Badee Kahve aufmerksam geworden. Die beiden betreiben das  Restaurant Mediterran in Merzenich, dort ist Achmet der Spezialist für erstklassigen Hefeteig, die Basis für gut Pizza.

Unsere neue Kreation:

Wir haben das Grundrezept für Rührteig genommen (Seite 75 der Hefeteig-Philosophie) und die Mehlmenge zur Hälfte durch Badee Kahve ersetzt. Zusätzlich haben wir dem Rührteig zugefügt:
1 TL Kakaopulver
1 TL fein gehackte Mandarinenschale
1 Teelöffel Backpulver 

190 °C 25 Minuten

Feine Kaffeeschnitten

Das Badee Kahve-Pulver verleiht den Schnitten eine feine Kaffee-Nuß-Note. 
Sie schmecken "pur" mit Puderzucker bestäubt oder mit einer Portion Schlagsahne. Dekoriert mit einer leichten Creme werden sie zu reizvollen Petits Fours. 


Knipp-Platz

Am Anfang steht ein Rest vom Hefeteig - zu wenig für einen Kuchen und viel zu schade zum verwerfen.

Da wir selten nur für einen einzelnen Kuchen Hefeteig zubereiten bleibt meist zum Schluss ein kleiner Rest vom Teig  übrig. Das ist die ultimative Lösung für einen Knipp-Platz.  
In der Hefeteig-Philosophie findest du das Grundrezept für Hefekuchen auf Seite 19.

Den Teigrest rollen wir nicht zu dünn aus. Sonst wird der Knipp-Platz nach dem Backen trocken. 

Wenn der ausgerollte Teig auf einem gefetteten Backblech liegt, dann ritzen wir ihn mit einem Messer rautenförmig an der Oberfläche ein. 
Jetzt geben wir Butterflöckchen und Zucker auf den Teig, Zimt schmeckt ebenfalls super auf einem Knipp-Platz. Nicht wundern, die Oberfläche wird an diesen Stellen immer etwas dunkler. 

Der Knipp-Platz wird je nach Dicke ca. 20 Minuten bei 190 °C Ober- und Unterhitze gebacken.  
An den geritzten Linien entlang lässt er sich in Stücke brechen.